Das Zeitschleifen-Metroidvania von Moonlight Kids ist erschienen. Geheimnisse und Routenplanung belohnen geduldiges Entdecken, während Zeitdruck, anspruchsvolle Sprungpassagen und ungeklärte Startprobleme für Abwarten sprechen können.

Echo Weaver ist am 8. Oktober 2026 erschienen. Publisher Akupara Games nennt Steam, Xbox, PlayStation und Nintendo Switch 2 als aktuelle Plattformen. Auf Steam sind Windows und macOS aufgeführt. Das Metroidvania von Moonlight Kids folgt dabei keiner gewöhnlichen Fortschrittskurve. Von einer Schleife zur nächsten bleiben vor allem Wissen, erkannte Zusammenhänge und eine bessere Route erhalten.
Die letzte Weaver-Figur steckt in einem wiederkehrenden Tag in den Ruinen von Provenance fest. Zeit ist gleichzeitig Grenze und Ressource. Gesammelte Energie verlängert eine Runde, während Zeit für Heilung, Handel oder neue Wege ausgegeben werden kann. Eine zurückkehrende Gleve dient der Fortbewegung, dem Bedienen von Mechanismen und den eher seltenen Kämpfen. Viele Fähigkeiten und Abkürzungen sind von Anfang an möglich, werden aber erst durch Beobachtung und Ausprobieren verständlich.
Genau darin liegt der stärkste Grund für einen sofortigen Einstieg. Game Informer beschreibt die Welt als großes Rätsel, in dem neu verstandene Abläufe und Abkürzungen besonders befriedigen. Polygon sieht Erkundung und Interaktion ebenfalls als Kern des Spiels. Es geht nicht nur darum, einen weiteren Raum zu öffnen. Der Reiz entsteht daraus, getrennte Ereignisse miteinander zu verbinden und daraus eine bessere Route für die nächste Schleife zu bauen. Wer gern Zusammenhänge entschlüsselt, Wege optimiert und vertraute Orte mit neuem Wissen anders liest, dürfte hier richtig sein.
Dasselbe Konzept kann anstrengend werden. Beide unabhängigen Tests nennen den Zeitdruck und die Wiederholung nach einem gescheiterten Versuch als mögliche Belastung. Laut Game Informer funktionieren anspruchsvolle Sprungpassagen weniger verlässlich als die allgemeine Erkundung. Besonders frustrierend kann es sein, wenn die Schleife kurz vor einem Kontrollpunkt endet. Der Test nennt außerdem mehrere Ladeprobleme nach Schnellreisen. Polygon hat eine Vorabfassung für PC geprüft, deren technischer Stand nicht zwingend dem aktuellen Verkaufsbuild entspricht. Ein einzelner Bericht über Ladefehler belegt deshalb keinen allgemein instabilen Start.
Wer entspannt erkunden, großzügige Kontrollpunkte nutzen oder harte Präzisionspassagen vermeiden möchte, kann auf Patchnotizen und mehr Erfahrungen mit der Verkaufsversion warten. Wer dagegen auch einen gescheiterten Durchlauf als nützlichen Erkenntnisgewinn akzeptiert, hat bereits jetzt einen guten Grund, die Schleife zu beginnen.
Transparenz
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