MOLE erschien am 15. Juni 2026 auf Steam und hat die Trending-Charts seitdem nicht verlassen. Entwickelt von Off Black Creations und veröffentlicht ĂŒber Oro Interactive, hat dieser psychologische Horror-Sim ein ĂuĂerst positives Rating von 98 % eingesammelt â und das völlig zu Recht.
Veröffentlicht am 20. Juni 2026
MOLE Steam erschien still und leise am 15. Juni 2026 â und hatte innerhalb von fĂŒnf Tagen geschafft, wovon die meisten Indie-Horrortitel nur trĂ€umen: einen Platz in Steams Trending-Liste und ein ĂuĂerst positives Review-Score. Entwickelt vom kleinen Studio Off Black Creations und veröffentlicht ĂŒber Oro Interactive, steht MOLE derzeit bei 98 % positiven Bewertungen â 532 positive, nur 11 negative, insgesamt rund 838 Empfehlungen.
So eine Resonanz entsteht nicht ohne Grund.
Du bist der Pilot der MOLE â einer monströsen Nachkriegs-Bohrmaschine, die sich tief unter slawische Erde grĂ€bt. Deine Aufgabe: Systeme warten, den Betrieb aufrechterhalten und die Fahrt ĂŒberleben. Dabei folgst du den Stimmen der Toten.
Das ist das Setup. Und es reicht. MOLE setzt konsequent auf AtmosphĂ€re statt Action: keine Jump-Scares, keine Monsterverfolgung â stattdessen schleicht sich der Horror durch Sound-Design, Klaustrophobie und die langsame AnhĂ€ufung von Unbehagen ein. Steam listet das Spiel unter Adventure, Indie und Simulation â eine zutreffende, aber zurĂŒckhaltende Beschreibung. In seiner Wirkung Ă€hnelt es eher einem psychologischen Druckkochtopf.
In den Steam-Reviews tauchen immer wieder dieselben Referenzen auf: Iron Lung, Mouthwashing, Still Wakes the Deep und s.p.l.i.t. Eine aufschlussreiche Liste â allesamt enge, beklemmende, narrativ getriebene Horrortitel aus der Indie-Welle 2025/2026. Viele Spieler sind der Meinung, dass MOLE nicht nur in diese Gesellschaft passt, sondern fĂŒr einige sogar einlöst, was Iron Lung versprach, aber nicht ganz erfĂŒllte.
Das slawische Setting und die Nachkriegs-Mythologie verleihen MOLE eine unverwechselbare IdentitĂ€t, die es von den vertrauteren nautischen oder Science-Fiction-Horror-Kulissen seiner Vergleichstitel abhebt. Die unterirdische Bohrmaschine ist ein wirklich frisches GefĂ€hrt fĂŒr klaustrophobischen Horror, und das Sound-Design â in Reviews durchgehend gelobt â ĂŒbernimmt die Arbeit, die andere Spiele an geskriptete Schrecksekunden abgeben.
Der hĂ€ufigste Kritikpunkt in den negativen Reviews ist eindeutig: Die vom Studio angegebene Spielzeit von 4â5 Stunden hĂ€lt nicht stand. Viele Spieler schlossen das Spiel in rund 2,5 Stunden ab. Das ist ein berechtigter Einwand â wer sensibel auf das VerhĂ€ltnis von LĂ€nge und Preis reagiert, sollte die Erwartungen entsprechend anpassen. Das Erlebnis selbst wird hoch geschĂ€tzt; die Laufzeit ist schlicht kĂŒrzer als beworben.
Am 20. Juni 2026 â fĂŒnf Tage nach dem Launch â war MOLE weiterhin in Steams Trending-Liste sichtbar. FĂŒr einen Titel eines Solo- oder Kleinstudios ohne groĂen Marketing-Apparat ist das ein aussagekrĂ€ftiges Signal. Hier arbeitet die Mundpropaganda, und genau darauf sind solche psychologischen Horrortitel angewiesen.
Wer die Indie-Horror-Szene durch 2025 und ins Jahr 2026 hinein verfolgt hat, sollte MOLE auf dem Schirm haben. Einfach einen Abend freihalten, Kopfhörer aufsetzen und das Spiel seine Arbeit machen lassen.