Truck-kun is Supporting Me from Another World?! Test — Isekai trifft Crazy-Taxi-Chaos
Ich fuhr einen magischen Liefertruck, isekaid Leute für Sterne und half einer Anime-Elfe gegen einen Skelettkönig — schräger, lauter Spaß mit Kratzern. Ehrlicher Blick auf Steuerung, Witze und Wiederspielwert.
Ich bin zu Truck-kun is Supporting Me from Another World?! gegangen und erwartete einen albernen Gag, der zu einem Spiel aufgebläht wurde — und kam grinsend, genervt und auf seltsame Weise zufrieden wieder raus. Strange Scaffold hat die Energie von Crazy Taxi, ein bisschen Katamari-Collectathon und die Wagen-als-Waffe-Absurdität von Carmageddon zu einer offenen Arcade-Schleife vermengt. Das Premise — Leute versehentlich in eine andere Welt schicken und Sterne sammeln, um eine Anime-Freundin zu stärken — ist herrlich lächerlich und zeigt sich nie schüchtern. Wenn du auf chaotische, sofort spielbare Arcade-Runs mit lautem Soundtrack und mehr Charakter als Logik stehst, wird dich das hier ansprechen.

Lieferungen, Schaden und Delirium
Die meiste Zeit verbringst du hinter dem Steuer eines hüpfenden, magischen Liefertrucks, rast durch Wenvale und arbeitest eine Liste von Arcade-Aufgaben ab. Missionen sind kurz und fokussiert: Pakete zustellen, Fußgänger überfahren, um sie zu „isekai’en“, Dinge zerschmettern, um Zeitverlängerungen zu sammeln, und Polizeiautos rammen, wenn sie im Weg sind. Das Fahrgefühl ist bewusst arcadig — kein Simulator, sondern ein wildes Spielzeug — aber das kollidiert manchmal mit inkonsistenter Physik. Ich liebte die Momente, in denen ein perfekter Drift mich in eine Rampe katapultierte und alles passte, und fluchte genauso über die Kamera- und Rückwärts-Macken, wenn ein kleiner Stoß in ein zehnsekündiges Befreiungskampfchen ausartete. Die Sessions sind zeitbegrenzt, daher entsteht ein Rhythmus aus Hast, Punktejagd und Wiederholung — ideal für kurze Spielesessions.
Wenn Truck-kun auf Isekai trifft
Das Spiel fährt voll auf seinen Isekai-Gag ab: Carissa, die Büromitarbeiterin zur Anime-Schwertfrau mutiert ist, kommentiert und wird stärker, während du Sterne aus isekai’ten Leuten gewinnst. Dieser Rahmen verleiht der Fahrschleife eine komische Stütze — du zerstörst die Stadt nicht nur zum Spaß, sondern sammelst Ressourcen für ein Galactic Gate und schließlich für einen Showdown mit dem Skelettkönig. Das ist eine clevere narrative Einfassung, die die Albernheit davon abhält, leer zu wirken, auch wenn einige Spieler zu Recht kritisieren, dass das Isekai-System das Fahrverhalten nicht tiefgehend beeinflusst. Dennoch sorgen Dialoge, kleine Animationen und die überdrehten Reaktionen der Elfe dafür, dass sich jeder Run wie eine kleine OVA-Episode anfühlt. Das Stern-/XP-System animiert zum Wiederspielen, um mehr Dinge freizuschalten. Es gibt auch nette Details — Aufsammelobjekte, die Zeit geben, optionale Lieferwege und emergente Momente, wenn Rampe, Polizeiauto und Pizzabote in einem herrlichen Chaos zusammenprallen.
Sound, Look und das Innenleben
Optisch ist das Spiel bunt, cartoonig und bewusst laut: übertriebene Treffer-Effekte, große Pop-UI und eine grelle Farbpalette, die zum komischen Ton passt. Die Performance war bei mir in offenen Runs meist flüssig, ich bemerkte aber gelegentlich Kamera-Sprünge oder Physikruckler, die einen guten Lauf verderben können — wohl patchbar. Der ska-inspirierte Soundtrack von David Mason treibt tatsächlich an; diese Bläserlinien machen Lust auf Combos und mehr. Accessibility-Optionen sind grundlegend vorhanden; Steuerung lässt sich neu belegen, die Schwierigkeit ergibt sich größtenteils aus deinen persönlichen Zielen pro Run. Insgesamt verkauft die Präsentation die absurde Idee — es sieht aus und klingt so, als wolle es eine wiederholbare, schräge Anime-Short sein, auch wenn die mechanische Tiefe nicht immer mithält.

Truck-kun is Supporting Me from Another World?! ist ein Liebesbrief an chaotisches, lautes Arcade-Fahren mit einer absurden Anime-Schicht darüber. Am besten funktioniert es in kurzen, hektischen Läufen, wo Soundtrack und bekloppte Prämisse tragen — aber Steuerungsprobleme und flache Systeme verhindern, dass es herausragt. Kauf es, wenn du albernen, snackbaren Chaos-Spaß suchst und ein paar Macken verzeihen kannst; wenn du straffe Physik und tiefe Progression erwartest, lieber warten oder auf Patches hoffen.





Vorteile
- Witzig-originelle Prämisse, die den Gag voll ausspielt
- Süchtig machende Arcade-Runs, ideal für kurze Sessions
- Energiegeladener Ska-Soundtrack und markante visuelle Persönlichkeit
- Emergente Chaos-Momente, die Läufe unvergesslich machen
Nachteile
- Fahrphysik und Kamera wirken manchmal inkonsistent
- Isekai-Mechanik beeinflusst das Fahren nicht immer spürbar
- Die offene Welt wirkt ohne mehr Missionsvielfalt repetitiv
Spielermeinung
Die Spielerschaft ist gespalten, aber viele finden die Kernschleife charmant und albern — Fans loben die Mischung aus Crazy-Taxi-artigem Fahrgefühl und Carmageddon-ähnlicher Absurdität und schätzen Ton und Schreibstil. Mehrere Reviews heben die direkte Pick-up-and-Play-Attraktivität und den Soundtrack hervor; viele sagen, das Spiel kratze genau diesen Arcade-Juckreiz in kurzen Pausen. Kritikpunkte drehen sich wiederholt um Steuerungsprobleme: ein zappeliges Truck-Handling, eine unglückliche Kamera und manchmal unzuverlässiges Driften oder Rückwärtsfahren. Einige bemängeln, dass das Isekai-Setting nur oberflächlich genutzt wird und Carissa oft ignorierbar ist, was erzählerisches Potenzial verschenkt. Insgesamt: Wenn du Arcade-Fahrspaß mit Comedy-Note magst und kleine Macken verzeihst, empfehlen die Reviews es; wer komplexe Systeme oder mehr Leveltiefe erwartet, ist skeptischer.




