01 / Exakte Steam-Aufteilung
Steam-Empfehlungen
Sehr positivSteam-Empfehlungen: 541 positiv, 131 negativ (672 gesamt)
Spielzeit beim Bewerten
Letzte 100 abgerufene Reviews- < 1h
- 1
- 1–5h
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- 5h+
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von Longshot Studio • 16. Juli 2026
Niedliche Bergbau-Action mit starken Momenten, aber ungleichmäßigem Ende.
Community-Evidenz
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01 / Exakte Steam-Aufteilung
Steam-Empfehlungen: 541 positiv, 131 negativ (672 gesamt)
02–03 / Automatisierte Textanalyse
Ton, Themen und Zeittrend bleiben verborgen, bis Umfang, Abdeckung, Aktualität und Klassifikator-Version zusammenpassen.
Ich habe mich durch Longshot Studios Diggin gegraben: nette Optik, flotte Upgrades, aber Endgame-Mechaniken und unklare Tooltips bremsen das Spiel. Für ca. $5 ein spaßiger Kurztrip, wenn man die Grenzen kennt.
In Diggin schlüpfst du in die Pfoten von Doug, einem schelmischen Maulwurf, der das Rätsel um einen merkwürdigen Meteorkrater lösen will, den Opa Digby entdeckt hat. Das Spiel ist dieses gemütliche, einsteigerfreundliche Indie, das mich mit Charme und einem kompakten Fertigkeitenbaum geködert hat — erinnert stellenweise an Steamworld Dig, aber stärker auf inkrementelle Upgrades zugeschnitten. Mich hat das haptische Vergnügen gepackt: Tunnel graben, kleine Explosionen und die überraschend warmen Story-Häppchen zwischen den Runs. Als Spieler, der Runs optimieren will, stolperte ich jedoch über holpriges Tempo und Mechaniken, die unausgereift wirken: Manches Upgrade liegt hinter nutzlos scheinenden Zweigen, und die Endgame-Systeme (Fever und Overdrive) frustrieren eher, als zu belohnen. Wenn du 3–6 entspannte Stunden mit charmanten Bildern und klaren Fortschrittsmomenten suchst, liefert Diggin wohl, aber mit Vorbehalten, die ich unten ausführe.
Die Kernschleife ist herrlich simpel: Du grabst nach unten, zertrümmerst Blöcke, sammelst Erze und Relikte und investierst die Materialien in den Fertigkeitenbaum. Deine täglichen Aktionen sind Bohren, das Zünden geladener Knoten und das Jonglieren mit Upgrades — der Bohrer fühlt sich von Anfang an befriedigend an. Konkrete Beispiele: Der Turbo Bit Mk II erhöht die Drehgeschwindigkeit des Bohrers um circa +40% und reduziert die Verzögerung beim Blockschaden, während der Seismic Cutter +25% auf Sprengschaden gibt und die Explosionsreichweite leicht vergrößert. Ein typischer Run: Ich starte mit dem Basisbohrer, unlocke früh Turbo Bit Mk II, kette ein paar Seismic Cutter-Detonationen, um eine dichte Erzansammlung zu räumen, und treffe dann auf ein verstecktes Upgrade (Starforge Burst) hinter der Echo Tunneling-Fertigkeit — diese Kombination erhöhte in einem Lauf meinen Schaden pro Treffer um ~120% und ließ mich eine Boss-Schicht etwa 30% schneller räumen. Solche Power-Spikes machen Spaß, offenbaren aber die ungleichmäßige Progression.
Was Diggin über reinen Idle hebt, ist der riesige Fertigkeitenbaum und seine Eigenheiten. Du schaltest Zweige wie Crater Resonance (passive Ressourcenboni durch Relikte) und Echo Tunneling (Zugriff auf versteckte Knoten) frei. Das Problem ist die Platzierung: Crater Resonance beschleunigt nicht den Blockzerfall und wird daher oft früh übersprungen, während Echo Tunneling das mächtige Starforge Burst hinter einer ansonsten schwachen Utility-Fertigkeit versteckt. Diese Design-Entscheidung führt dazu, dass die Progression manchmal lange stagniert, bis man zufällig den richtigen Umweg wählt. Zwei konkrete Mod-Beispiele: Das 'Magnet Shank'-Bohrmod gibt +15% automatische Sammelreichweite für Erzfragmente, und der 'Rift Stabilizer' reduziert das Flackern von Knoten um 60% für 6 Sekunden nach Auslösen von Overdrive — ohne diese wird das Einsammeln im Endgame frustrierend schwer.
Grafisch ist Diggin entzückend: sauberer Low-Poly-Stil, expressive Zwischensequenzen und knackige Effekte bei Knotenexplosionen. Der Soundtrack ist entspannt und passt zur chilligen Stimmung, die Performance auf meinem Windows-Rechner war stabil. Wo die Politur nachlässt, ist die Benutzerführung: Tooltips sind mitunter zu vage. Beispiel: Der Tooltip einer "Device Ability" lautet nur "Verändert nahe Knoten" — ohne Angabe zu Kosten oder Abklingzeit. Der Fever-Effekt verwischt bewusst das Bild, aber weder Tooltip noch HUD zeigen die genaue Miningspeed-Erhöhung, sodass man nicht einschätzen kann, ob der Trade-off sich lohnt. Accessibility-Optionen (Kontrast, Textgröße) sind da, aber ein klareres, durchsuchbares Glossar zu Mineralien und Gerätetypen würde viel Raten ersparen.
Diggin ist ein süßer, gut gemachter kleiner Miner mit einigen deutlich spürbaren Designmängeln. Es trifft das kurzweilige Vergnügen und die befriedigenden Upgrades, doch ungleichmäßiges Tempo, vage Tooltips und Mobilitätsprobleme im Endgame bremsen das Erlebnis. Empfohlen für Spieler, die einen gemütlichen 3–6-stündigen Indie-Ausflug für rund $5 suchen; Powergamer und Completionists sollten ihre Erwartungen anpassen.
Die Spieler sind geteilter Meinung, aber in den Punkten klar. Viele loben die niedliche Optik und das befriedigende Feedback — "Game is fun" und "Cute, addictive short game" tauchen häufig in Steam-Reviews auf. Andere bestätigen die Probleme: "It's very short and honestly kind of underwhelming" sowie Beschwerden über Mobilität im Endgame und schlecht dokumentierte Items sind wiederkehrend. Ein konkreter Kritikpunkt: Die Overdrive-Anzeige startet bei null und lädt sich oft nicht genug auf, um beim benötigten Moment sinnvoll zu schweben, was Trial-and-Error-Neustarts erzwingt. Wer inkrementelle Mining-Runden mit kurzem, fokussiertem Ablauf mag, findet viel Freude; Completionists bemängeln dagegen schwache Wiederspielbarkeit und Achievements, die wie Beschäftigungsaufgaben wirken (z. B. 300k Blöcke minen).
Diggin ist ein süßer, gut gemachter kleiner Miner mit einigen deutlich spürbaren Designmängeln. Es trifft das kurzweilige Vergnügen und die befriedigenden Upgrades, doch ungleichmäßiges Tempo, vage Tooltips und Mobilitätsprobleme im Endgame bremsen das Erlebnis. Empfohlen für Spieler, die einen gemütlichen 3–6-stündigen Indie-Ausflug für rund $5 suchen; Powergamer und Completionists sollten ihre Erwartungen anpassen. Unsere Wertung: 7.0/10.
Diggin erhält von BestOfGames eine Wertung von 7.0 von 10.
Diggin ist verfügbar auf Windows.
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