01 / Exakte Steam-Aufteilung
Steam-Empfehlungen
Sehr positivSteam-Empfehlungen: 840 positiv, 98 negativ (938 gesamt)
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von Oxymoron Games • 17. März 2026
Heroes‑Gefühl … nur im Weltraum.
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01 / Exakte Steam-Aufteilung
Steam-Empfehlungen: 840 positiv, 98 negativ (938 gesamt)
02–03 / Automatisierte Textanalyse
Ton, Themen und Zeittrend bleiben verborgen, bis Umfang, Abdeckung, Aktualität und Klassifikator-Version zusammenpassen.
Ein liebevoller, Heroes‑inspirierter rundenbasierter Strategie-Titel im bunten Sci‑Fi‑Gewand. Viele Fraktionen, Kommandanten‑Progression und taktische Gefechte – charmant, aber an manchen Stellen noch rau.
Ich bin in Heroes of Science and Fiction eingestiegen und erwartete ein höfliches Hommage an Heroes of Might and Magic; stattdessen bekam ich ein Spiel, das seine Vorbilder stolz trägt und ihnen einen klaren Sci‑Fi‑Anstrich verpasst. Das Siren‑System und die handgezeichneten Fraktionsgrafiken verleihen dem Titel eine Persönlichkeit, die vielen HoMM‑Klonen fehlt. Fünf Fraktionen, Kampagnen, Szenariokarten und ein tiefes Kommandanten‑/Fertigkeitensystem treffen genau den taktischen Nerv. Perfekt ist es nicht – lange Ladezeiten und teils hakelige Steuerung stören –, aber für Strategiefans mit Herz ein schönes Paket.
Der Alltag in Heroes of Science and Fiction fühlt sich vertraut an, wenn man mit HoMM groß geworden ist: Man erkundet Karten, sammelt Ressourcen und baut Basen aus, die stärkere Einheiten freischalten. Statt mittelalterlicher Burgen rüstet man futuristische Stützpunkte auf, und jede der fünf Fraktionen bringt sieben aufrüstbare Einheitentypen plus spezielle Fertigkeiten mit. Die Kontrolle über Ressourcen und das Erforschen von Ruinen lohnen sich – die Entscheidung, welche Ruine man zuerst untersucht oder welches Artefakt man beansprucht, entscheidet oft eine Kampfrunde. Die taktischen Gefechte sind rundenbasiert und betonen Fähigkeiten, Kommandantenfertigkeiten und Positionierung; eine gut getimte Kommandantenfähigkeit kann ein unausgeglichenes Gefecht wenden.
Was HoSF vom stumpfen Klon unterscheidet, ist das Flair: anthropomorphe Maulwurf‑Fraktionen, mech‑artige Roboter und intelligente Pilze machen Begegnungen eigenwillig und einprägsam. Kommandanten verfügen über 54 aktive Fähigkeiten und 24 Skills, was interessante Build‑Vielfalt schafft – spezialisiere ich mich auf Kontrolle, Artillerie oder Support? Gegenstände, Verbrauchsgegenstände und Artefakte fügen eine weitere Ebene hinzu; manche sind sehr nützlich, andere bleiben blass, was auch von Nutzern kritisiert wurde. Die Kampagnen sind kompakt (je vier Missionen) und die über 30 Szenariokarten sorgen für Wiederspielwert. Mehr experimentelle Top‑Tier‑Einheiten würden das Endspiel abwechslungsreicher machen, doch die Grundvielfalt überzeugt.
Grafisch setzt das Spiel auf einen bunten, comicshaften Sci‑Fi‑Stil, den viele Spieler loben; Städte, besonders die brutalistische Fossorian‑Architektur, sind charmant und eigenständig. Soundtrack und prägnante Szenario‑Texte geben der Welt Charakter, ohne sie zu überfrachten. Die Performance ist auf modernen Windows‑ und Linux‑Systemen größtenteils stabil, dennoch können Ladezeiten nerven und KI‑Züge auf großen Karten ziehen sich – Punkte, die mehrfach genannt wurden. Die Steuerung ist meist intuitiv und modern, doch Pfadsuche, fehlende Hotkeys (z. B. Rechtsklick für Bewegung/Angriff oder Geschwindigkeitsoptionen für Kommandanten) können Mikro‑Management zäh machen. Trotzdem ist die UI einsteigerfreundlich und lässt Veteranen schnell in Matches springen.
Heroes of Science and Fiction ist eine liebevolle und gut gemachte Interpretation klassischer Rundenstrategie, verpackt in ein eigenwilliges Sci‑Fi‑Setting. Es bietet einprägsame Fraktionen, taktische Tiefe und viel Herz, auch wenn Ladezeiten, Pfadsuche und einige QoL‑Feinheiten es noch nicht perfekt machen. Wenn du HoMM vermisst und eine weltraumartige Variante mit Charme und Kommandanten‑Builds ausprobieren willst, ist das hier eine klare Empfehlung – mit der Erwartung, dass nach und nach noch etwas nachpoliert wird.
Spieler loben wiederholt das HoMM‑ähnliche Kampfsystem und wie das Spiel die klassische taktische Schleife in ein Sci‑Fi‑Gewand packt. Viele Reviews heben die handgezeichnete Optik, die einprägsamen Fraktionsmotive (inklusive kommunistischer Maulwürfe) und das stimmige Gefühl bei Städten und Einheitenfortschritt hervor. Kritik konzentriert sich auf Performance‑Probleme – lange Ladezeiten und langsame KI‑Züge werden mehrfach genannt – sowie auf Steuerungsschwächen: Pfadsuche ist teils unpräzise, Hotkeys fehlen, und Nutzer wünschen sich Rechtsklick‑Bewegung/Angriff oder Geschwindigkeitsoptionen für Kommandanten. Die Kampagnen kommen gut an, allerdings bemerken manche, dass nur vier der fünf Fraktionen derzeit Kampagnen besitzen. Insgesamt ist die Stimmung positiv: Fans von HoMM3 finden eine vertraute, spaßige Alternative mit Verbesserungsbedarf.
Heroes of Science and Fiction ist eine liebevolle und gut gemachte Interpretation klassischer Rundenstrategie, verpackt in ein eigenwilliges Sci‑Fi‑Setting. Es bietet einprägsame Fraktionen, taktische Tiefe und viel Herz, auch wenn Ladezeiten, Pfadsuche und einige QoL‑Feinheiten es noch nicht perfekt machen. Wenn du HoMM vermisst und eine weltraumartige Variante mit Charme und Kommandanten‑Builds ausprobieren willst, ist das hier eine klare Empfehlung – mit der Erwartung, dass nach und nach noch etwas nachpoliert wird. Unsere Wertung: 8.1/10.
Heroes of Science and Fiction erhält von BestOfGames eine Wertung von 8.1 von 10.
Heroes of Science and Fiction ist verfügbar auf Linux, Windows.
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