01 / Exakte Steam-Aufteilung
Steam-Empfehlungen
Größtenteils negativSteam-Empfehlungen: 364 positiv, 766 negativ (1.130 gesamt)
Spielzeit beim Bewerten
Letzte 100 abgerufene Reviews- < 1h
- 9
- 1–5h
- 19
- 5h+
- 72

von Gravity Game Vision Limited • 26. Juli 2026
Schöne Welt, mobile Züge — nett für Nostalgiker, nicht für Puristen.
Community-Evidenz
Diese automatisierte Steam-Evidenz bleibt getrennt vom BestOfGames Review und der redaktionellen Wertung.
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01 / Exakte Steam-Aufteilung
Steam-Empfehlungen: 364 positiv, 766 negativ (1.130 gesamt)
02–03 / Automatisierte Textanalyse
Ton, Themen und Zeittrend bleiben verborgen, bis Umfang, Abdeckung, Aktualität und Klassifikator-Version zusammenpassen.
Meine Einschätzung zu Ragnarok: The New World — hübsche Optik und nostalgische Elemente, aber aufdringliche Auto-Play-Mechaniken, Pop-ups und Mobile-Monetarisierung trüben das Vergnügen auf dem PC.
Ich bin mit dieser merkwürdigen Mischung aus Hoffnung und gedämpften Erwartungen an Ragnarok: The New World herangegangen – dem Gefühl, das jeder Veteran kennt, wenn Gravity wieder ein neues RO-Projekt veröffentlicht. Auf dem Papier klingt vieles verlockend: die erste Open-World-Interpretation, PC-taugliche Grafik, die neue Druid-Klasse und nahtloser Geräte-Sync. In der Praxis ist das Spiel eine hübsche, nostalgische Weltreise, die jedoch fest in Mobile-MMO-Design verankert ist: zahllose QoL-„Helfer“, verpflichtende Auto-Systeme und eine Monetarisierung, die ständig in den Shop schubst. Wer mit Porings, bekanntem Soundtrack und lockerem PvE zufrieden ist, findet hier viel Charme – doch Kontrolle und faire Wettbewerbsbedingungen sind Kompromisse.
Die Spielschleife ist vertraut: Quest-Hubs, Feldmobs wie früher, instanzierte Bosse und eine offene Welt, die besonders bei 60–120 FPS wirklich hübsch aussieht, wenn der PC mithält. Man levelt über Story-Quests und tägliche Systeme, während die UI permanent Aktivitäten vorschlägt, um Belohnungen zu maximieren. Bewegung und Kampf sind manuell möglich — WASD und Tasten funktionieren — doch das Spiel setzt stark auf Auto-Pathing und Auto-Kampf als Hauptspielweise: Quest anklicken, Charakter läuft, kämpft und interagiert automatisch. Das macht Fortschritt bequem, nimmt aber viele emergenten Momente und die Entdeckungsfreude, die das klassische RO ausmachten.
Der neue Druid stiehlt die Show: eine Klasse, drei Stile — Werewolf für Nahkampf-Burst, Wereraptor für Tempo und Flächen, Human Arcanist für Fernmagie — und man kann im Spielverlauf wechseln, obwohl manche Job-Übergänge NPC-Interaktionen erfordern. Freie Jobwechsel, kostenlose Resets von Status- und Fertigkeitspunkten ermöglichen viel Experimentierfreude. In der Praxis berichten Spieler jedoch, dass Wechsel Menü-Navigation und gelegentliche NPC-Besuche brauchen und die effizientesten Builds stark von Gacha-Pets, Veredelungs-Materialien und zeitlich begrenzten Boosts beeinflusst werden. Auktionshaus und MVP-Mounts machen Spaß — ich hatte mit einer Gilde tatsächlich Freude daran, einen MVP als Reittier zu erbeuten — doch das steht neben Komfortfunktionen wie Offline-Ressourcengewinn, Battle Pass und täglichen EXP-Limits, die zu wiederkehrendem Einloggen oder Käufen anspornen.
Grafisch ist es ein sichtbarer Schritt gegenüber früheren Mobile-Ablegern: Modelle, Farbanpassungen und Kostüme wirken schärfer, und 120 FPS laufen auf geeigneter Hardware flüssig. Die UI bleibt jedoch eindeutig mobil-orientiert: winzige Schalter, verschachtelte Menüs und aufdringliche Benachrichtigungsleisten — die Lauftext-Meldungen sind besonders störend. Netzwerkseitig gab es beim Start viele Probleme durch SEA-zentrierte Server; das bedeutet für westliche Spieler spürbaren Ping, der Boss-Mechaniken und Instanz-Timing ausbremsen kann. Launcher und Steam-Login erzeugten zusätzliche Reibung: ein Drittanbieter-Login, der einen Browser öffnet und einen separaten Account verlangt, wirkt auf dem PC unnötig und weckt Datenschutzfragen. Technisch glänzt das Spiel visuell, doch Usability und regionale Server-Infrastruktur sind noch verbesserungswürdig.
Ragnarok: The New World ist zwiespältig: Es trifft Nostalgie und Präsentation an vielen Stellen, und der Druid sowie die Build-Freiheit sind echte Stärken. Doch das Mobile-First-Design — verpflichtende Auto-Systeme, aufdringliche Benachrichtigungen, aggressive Monetarisierung und Serverprobleme — verhindert, dass es der PC-Nachfolger wird, auf den viele gehofft haben. Probiert es, wenn ihr eine poliert aussehende, entspannte RO-Erfahrung sucht und tägliche Caps oder Paywalls akzeptiert. Meidet es, wenn ihr ein handfestes, kompetitives PC-MMO oder niedrige Latenz erwartet.
Die Steam-Community ist gespalten; die wiederkehrenden Themen sind klar. Spieler loben die Optik, den Soundtrack und die neue Druid-Mechanik, kritisieren aber, dass das Spiel sich „von selbst spielt“ — „Auto-Battle, Auto-Quest, Auto-Alles“ steht wortwörtlich in vielen Reviews (Steam, Juli 2026). Weitere Kritikpunkte sind aufdringliche UI-Pop-ups, ein Drittanbieter-Login, das den Browser öffnet, sowie SEA-exklusive Server, die westlichen Spielern hohen Ping bescheren. Ein typisches Zitat aus der Community lautet: „You literally watch your character run and fight itself“ (Steam, Juli 2026). Positiv vermerkt wird, dass instanzierte Bosskämpfe mit einer koordinierten Gruppe Spaß machen können und Nostalgiker ihren Spaß an Musik und Maps haben. Dennoch wird der Shop und das Gacha-System wiederholt als Pay-to-Progress bezeichnet. Fazit aus der Community: Für entspannte PvE- und Fashion-Spieler gibt es nette Momente; wer manuelle Kontrolle, faire PvP-Bedingungen oder regionale Server erwartet, wird eher enttäuscht.
Ragnarok: The New World ist zwiespältig: Es trifft Nostalgie und Präsentation an vielen Stellen, und der Druid sowie die Build-Freiheit sind echte Stärken. Doch das Mobile-First-Design — verpflichtende Auto-Systeme, aufdringliche Benachrichtigungen, aggressive Monetarisierung und Serverprobleme — verhindert, dass es der PC-Nachfolger wird, auf den viele gehofft haben. Probiert es, wenn ihr eine poliert aussehende, entspannte RO-Erfahrung sucht und tägliche Caps oder Paywalls akzeptiert. Meidet es, wenn ihr ein handfestes, kompetitives PC-MMO oder niedrige Latenz erwartet. Unsere Wertung: 6.0/10.
Ragnarok: The New World erhält von BestOfGames eine Wertung von 6.0 von 10.
Ragnarok: The New World ist verfügbar auf Windows.
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