Jump Space Test — Chaotischer Koop‑Weltraumshooter mit Schiffmanagement
Jump Space ist ein missionsbasiertes PvE‑Koop für bis zu vier Spieler, das nahtlos zwischen Pilotensitz, Weltraumspaziergang und Bodenkämpfen wechselt. Tolles Konzept mit hektischer Teamarbeit, starker Bewegung — macht mit Freunden am meisten Spaß, Solo und im Early Access noch rau.
Ich bin ohne große Erwartungen in Jump Space gesprungen und war überrascht — Piloten, Reparieren und Boarding‑Einsätze machen wirklich Laune. Es trifft die richtige Mischung aus Deep Rock/Helldivers‑Vibes und Railjack‑Momente, trägt aber deutlich Early‑Access‑Pflaster: Bugs, Balanceprobleme und Serverzicken sind Alltag.

Das Kernspiel ist ein missionsbasierter Loop: Jump wählen, Schiffsressourcen verwalten, landen für Boden‑Aufgaben oder mitten im Gefecht für Außenbord‑Reparaturen hinausfliegen. Das Beste ist, wie natürlich man die Rollen wechselt: Pilot, Schütze, Ingenieur und Erkundung — jeder Lauf fühlt sich wie ein hektisches Koop‑Puzzle an. Die Bewegung und Null‑G‑Traversal (Grapple, Jetpacks) sind sehr geschmeidig und machen das Gameplay mobil und spaßig. Schiffssysteme haben Gewicht: Teile sammeln, Munition craften und entscheiden, ob man Geschwindigkeit, Schilde oder Feuerkraft boosten will. Missionen haben zufällige Elemente, sodass Runs variieren, aber Spieler bemängeln nach ein paar Stunden Wiederholung — es fehlt an Missionsvielfalt. Der KI‑Buddy ist solo nützlich, verschwendet aber manchmal Ressourcen; mit 3–4 Spielern spielt das Spiel am besten. Aktuelle Schwachpunkte sind empfindliche Schiffskontrollen, schwach wirkende Schilde, lange Missionen ohne Pause und die Abhängigkeit von Servern, die Spielabbrüche verursachen können. Die Entwickler sind aktiv und haben eine Roadmap — man darf Verbesserungen erwarten, sollte aber ein Early‑Access‑Erlebnis einplanen.

Jump Space ist ein lebendiger, chaotischer Koop‑Geheimtipp mit einer starken Kernschleife — kaufen, wenn du hektische Team‑Action willst und Early‑Access‑Macken in Kauf nimmst. Ein vielversprechendes Indie, das jetzt schon Spaß macht und mit Politur noch besser wird.












Vorteile
- Tolles Koop‑Spiel mit klaren Rollen und hektischer Teamarbeit; mit Freunden sehr lohnend.
- Nahtloser Wechsel zwischen Schiff, Weltraumspaziergang und Bodenkampf — die Bewegung fühlt sich super an.
- Sinnvolle Schiffs‑Systeme und Crafting sorgen für Strategie jenseits reinen Ballerns.
Nachteile
- Wiederholende Missionsinhalte und Balance‑Probleme — Solo spielt sich schlecht, höhere Schwierigkeitsgrade sind auf vollbesetzte Crews ausgelegt.
- Stabilitäts‑ und QoL‑Probleme: Serverabhängigkeit/Crashes, temporäre KI‑Stimmen und nervige Bugs treten noch häufig auf.
Spielermeinung
Spieler loben die Kernschleife — die Mischung aus Schiffmanagement und Bodenkampf ist süchtig machend und sozial. Häufige Kritik: sich wiederholende Missionen, Loot/Inventar‑Probleme (verschwindende Items, automatische Umwandlung), Spawn‑Pacing der Gegner und die Always‑Online‑Anforderung. Wenn du Deep Rock Galactic, Helldivers oder schiffszentriertes Koop wie Railjack magst, wirst du hier viel finden, besonders mit einem festen Freundes‑Team.
