Le Mans Ultimate Review – Die packende Endurance-Simulation mit Ecken und Kanten
Offizielle FIA-WEC-Simulation mit laservermessenen Strecken, Hypercars und starker Physik — ein Geschenk für Langstrecken-Fans, aber mit Startschwierigkeiten: Bugs, DLC-Zersplitterung und umstrittene Anti-Cheat-Lösungen. Für Multiclass-Fans einen Blick wert, aber mit Geduld.
Le Mans Ultimate beansprucht die offizielle FIA-WEC-Erfahrung: Hypercars, LMP2, GT3 und die legendäre Strecke von Le Mans. Das Fahrgefühl ist belohnend und immersiv, aber rechne mit Startschwierigkeiten — starke Basis, aber noch nicht komplett sauber vernäht.

Kern von LMU ist eine Endurance-Rennsimulation mit laservermessenen Strecken, Multiclass-Rennen und einem ernstzunehmenden Reifen-/FFB-Modell aus der pMotor/rFactor-Tradition. Hypercars und LMP2 verhalten sich nuanciert — man spürt Gewichtsverlagerung, Flatspots und ein realistisches Brush-Tire-Modell, das sorgfältige Setups belohnt. Dynamischer Tag-/Nachtwechsel und Real Road 2.0 lassen das Rennen leben: Die Linie gummiert ein und Abwege haben Folgen. Race Weekend und Co-op sind praktisch: Boxenstopps lassen sich speichern, lange Stints fahren und asynchrone Co-op-Rennen via RaceControl sind möglich. Das Online-Erlebnis glänzt, wenn es läuft — tägliche Ranglisten und Driver/Safety-Badges liefern heiße Duelle. Nachteile: Basisinhalt ist überschaubar und viel liegt hinter DLC-Paketen. Außerdem brachten Updates Stabilitätsprobleme für manche Setups (VR/FFB) und ein Kernel-Anti-Cheat, das die Community spaltet — echte Ärgernisse. Für Wheel-Nerds und Langstrecken-Taktiker ist viel dabei; wer eine polierte Singleplayer-Karriere erwartet, merkt die Lücken.

Le Mans Ultimate ist eine packende Endurance-Sim mit erstklassiger Physik und authentischen Strecken, aber der Start war holprig genug, dass Geduld nötig ist. Hol dir das Spiel, wenn du Multiclass-Langstrecken suchst — sei aber auf Bugs, DLC-Entscheidungen und ständige Updates gefasst.


















































Vorteile
- Authentische, detaillierte Physik und Reifenmodell, das Setup und Konstanz belohnt
- Laservermessene Klassiker sowie glaubwĂĽrdiger Tag/Nacht- und Streckenabrieb
- Gute Multiplayer-Grundlagen: Ranglisten, Co-op und eigene Serveroptionen
Nachteile
- Stabilitätsprobleme seit Launch/Updates — viele berichten von VR-, FFB- und Absturzproblemen
- Viel Inhalt hinter DLCs; einige Systeme (Anti-Cheat, Safety-Rating) sind umstritten
Spielermeinung
Spieler loben das Reifenmodell, die Hypercars und den Nervenkitzel von engen Multiclass-Rennen — viele sehen es als eine der spannendsten Sims für Langstrecken. Gleichzeitig wird lautstark über defekte VR/FFB nach Updates, Abstürze und die Einführung eines Kernel-Anti-Cheat geklagt, was besonders Privacy- und Linux-Anwender verärgert. Die Community kritisiert außerdem die DLC-Zersplitterung und ein Straf-/Safety-System, das in der Praxis unfair wirken kann. Wenn du strukturierte iRacing-artige Rennen magst, aber nicht das Abo bezahlen willst, könnte LMU passen — aber erwarte holprige Stellen.
