No, I'm not a Human Test – Paranoia an deiner Haustür
Ich tauchte ein in Trioskaz’ unheimliches Hostel‑Endzeitspiel: ein spannender, künstlerischer Horror über die Frage, wen du reinlässt. Wunderschöne Optik und bedrückende OST, aber RNG und Save‑Bugs trüben manche Durchläufe.
No, I'm not a Human fesselt mit einer simplen Idee: die Sonne tötet die Welt und Fremde klopfen an deine Tür. Wenn du langsamen, analogen Horror magst (stell dir Papers, Please vor, nur gruseliger und als Indie‑Visual‑Novel), ist das einen Versuch wert.

Das Gameplay dreht sich um nächtliche Klopf‑Events und Tagesroutine. Nachts entscheidest du, wen du reinlässt, untersuchst Gäste mit begrenzter Energie (Zähne, Augen, Achseln …) und jonglierst knappe Vorräte. Tagsüber rufst du Lieferungen an, siehst TV/Radio und sammelst Hinweise über die Visitors. Jede Figur hat markante Dialoge und kleine Handlungsstränge; die Enden variieren je nachdem, wer überlebt und was du herausfindest. Die Schleife ist auf dem ersten Durchgang großartig — angespannt, moralisch unbequem und einfallsreich — aber das Spiel setzt stark auf RNG und fehlerhafte Tests können dich in die Irre führen, was gleichermaßen spannend wie frustrierend ist. Mehrere Enden und Geheimnisse sorgen für Wiederspielwert, auch wenn sich spätere Durchläufe etwas wie das Wiederholen derselben engen Flure anfühlen. Visuell ist es grotesk schön und der Soundtrack verstärkt die Düsternis; zur Info: aktuell nur für Windows verfügbar und Trioskaz pflegt das Spiel weiter.

No, I'm not a Human ist ein düsteres, brillantes kleines Horrorspiel mit viel Herz – durch technische Macken manchmal ruiniert, aber allein wegen der Stimmung und der Dialoge einen Blick wert. Spiel es spoilerfrei, dreh den Soundtrack auf und leg dir besser ein Save‑Backup an.







Vorteile
- Einzigartige, verstörende Optik und eindringlicher Soundtrack.
- Spannende, entscheidungsgetriebene Spielschleife – jedes Klopfen macht Nervosität.
- Viele Enden und kurze Runs eignen sich hervorragend zum Entdecken und Theorien spinnen.
Nachteile
- Save/Load‑Bugs und gelegentliche Softlocks beeinträchtigen das Spiel; Backup‑Saves empfohlen.
- Starke RNG kann das Wiederspielen fĂĽr bestimmte Enden mĂĽhsam und frustrierend machen.
Spielermeinung
Spieler loben die Atmosphäre, die Figuren und den Soundtrack – viele sehen es als eines der Indie‑Horror‑Highlights 2025. Die größten Kritikpunkte sind Save‑Korruption und nervige Fehler, die den Fortschritt zerstören, sowie RNG, die manche Enden unfaire wirken lässt. Wenn du spannende Narrative‑Sims liebst und mit kleinen Macken leben kannst, wirst du es wahrscheinlich lieben; ansonsten warte auf Patches oder schau dir erstmal einen Blind‑Let’s‑Play an.
