01 / Exakte Steam-Aufteilung
Steam-Empfehlungen
Größtenteils positivSteam-Empfehlungen: 6.391 positiv, 2.051 negativ (8.442 gesamt)
Spielzeit beim Bewerten
Letzte 100 abgerufene Reviews- < 1h
- 2
- 1–5h
- 86
- 5h+
- 12

von Rayll • 10. Juni 2026
Koop-Horror mit Charme — fehlerhaft, aber einprägsam.
Community-Evidenz
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01 / Exakte Steam-Aufteilung
Steam-Empfehlungen: 6.391 positiv, 2.051 negativ (8.442 gesamt)
02–03 / Automatisierte Textanalyse
Ton, Themen und Zeittrend bleiben verborgen, bis Umfang, Abdeckung, Aktualität und Klassifikator-Version zusammenpassen.
Eine kurze, atmosphärische Zwei-Spieler-Walking-Sim, die der Fears-to-Fathom-Formel mit Koop und Proximity-Chat frischen Wind verleiht — Achtung: Bugs und eine frustrierende Verfolgungssequenz trüben eine sonst charmante Episode.
Ich bin mit gemischten Gefühlen in Scratch Creek gestartet — es ist der erste Fears-to-Fathom-Ableger, der dich zwingt, online zusammenzuspielen. Das Setting ist typisch Rayll: Kleinstadt-Schrecken, VHS-Ästhetik und langsam aufbauende Spannung, jetzt auf zwei Spieler aufgeteilt, die sich texten, fahren und sich per Proximity-Voice-Chat anbrüllen. Die Idee ist auf dem Papier großartig und funktioniert oft: es gibt kuschelige Paar-Momente, unheimliche Entdeckungen und wirklich spannende einzelne Szenen — trotzdem ist das Erlebnis durch Bugs und eine frustrierende finale Verfolgungssequenz sehr uneinheitlich.
Scratch Creek spielt sich wie eine narrative Walking-Sim mit Twist: Du und ein Partner — Tessa und Marcus — sollen Teile der Karte getrennt erleben und euch dann per Anrufen und Textnachrichten wiederfinden. Die meiste Zeit verbringst du damit, verfallene Diners, ein unheimliches Motel und eine merkwürdig gastfreundliche Tankstelle zu erkunden, mit Objekten zu interagieren, kurze Szenen auszulösen und gelegentlich zwischen Schauplätzen zu fahren. Das Fahren ist simpel, fühlt sich aber gerade dann spannend an, wenn dein Kumpel im Anhänger sitzt oder ihr koordinieren müsst, wer Handtücher oder Werkzeuge holt. Das Tragen von Gegenständen und die Koop-Rätsel sind bewusst einfach gehalten; das Spiel setzt eher auf Atmosphäre und peinliche gemeinsame Momente als auf komplexe Mechaniken. Wenn du langsame, erzählerische Abenteuer mit leichter Interaktion magst, kommt das hier gut hin.
Das Besondere ist die Koop-Struktur: Proximity-Voice-Chat, Duo-Matchmaking und die Möglichkeit, dem anderen Überlebenden zu texten, verändern das Tempo. Das Auseinanderreißen der Spieler verstärkt die Angst — man sorgt sich echt um das, was auf der anderen Seite passiert — und die Telefon-Minigames (ja, das süchtig machende Kuh-Spiel) bringen kleine Wohlfühlmomente. Viele Abschnitte sind darauf ausgelegt, Informationen zu tauschen: Einer findet den Hinweis, den der andere braucht, oder einer bekommt einen Jumpscare, über den man später berichten kann. Diese soziale Reibung liefert einige der besten Szenen: das „Wir-sind-ein-Paar“-Gehabe, die Panik, wenn eine Tür klemmt, oder das Lachen über eine missglückte Zwischensequenz. Es ist ein ambitionierter Versuch, sozialen Horror zu erschaffen, und wenn es funktioniert, bleibt es hängen.
Optisch setzt das Spiel stark auf VHS-Ästhetik — Körnung, chromatische Aberration und ein gedämpftes Farbschema erzeugen ein retro-unbehagliches Gefühl. Die Synchronsprecher sind eine der Stärken: Figuren wirken eigen und die Erzählerstimmen treffen in den leiseren Momenten emotional. Der Soundtrack und Umgebungsgeräusche machen viel Arbeit; LoFi-Tracks und entferntes Radio bauen die typische Fears-to-Fathom-Atmosphäre auf. Die Performance war auf meinem Windows-Rechner größtenteils in Ordnung, aber sowohl Reviews als auch meine Sessions zeigen schwankende Ergebnisse: Ruckler, Softlocks und Multiplayer-Jank treten auf. Barrierefreiheit ist eher grundlegend — keine Einzelspieler-Option ist für Solisten ärgerlich — doch Proximity-Chat und Texthinweise helfen, wenn sie funktionieren.
Scratch Creek ist ein erfinderischer Schritt für die Reihe: Koop, Telefon-Mechaniken und der warm-unheimliche Ton liefern viele brillante Momente. Doch Start-Bugs, hakeliges Multiplayer-Verhalten und eine frustrierende Verfolgung ziehen das Erlebnis runter. Spielt es mit einem geduldigen Freund auf Windows und dämpft eure Erwartungen, dann gibt es ein paar unvergessliche Szenen — erwartet aber kein poliertes Solo-Horror-Erlebnis.
Spieler loben die Koop-Idee: Viele Reviews heben hervor, dass das Auseinanderziehen der Charaktere und der Proximity-Voice-Chat die Jumpscares und Wiederspielbarkeit verstärken, und etliche Nutzer mochten das Schreiben und die Sprecher. Gleichzeitig sind die Beschwerden häufig und konsistent: Zahlreiche Spieler melden Bugs, Softlocks und nervige Multiplayer-Glitches — besonders bei Auto- und Verfolgungssequenzen. Die finale Verfolgung ist ein wiederkehrender Kritikpunkt: Rezensenten nennen sie unintuitiv, Checkpoints bestrafen und Trial-and-Error zerstört die Immersion. Wer Ironbark Lookout oder Woodbury Getaway mochte, findet hier vertraute Anspielungen und Lore-Verknüpfungen — erwartet aber, dass das Spiel mit Patches stabilisiert werden muss.
Scratch Creek ist ein erfinderischer Schritt für die Reihe: Koop, Telefon-Mechaniken und der warm-unheimliche Ton liefern viele brillante Momente. Doch Start-Bugs, hakeliges Multiplayer-Verhalten und eine frustrierende Verfolgung ziehen das Erlebnis runter. Spielt es mit einem geduldigen Freund auf Windows und dämpft eure Erwartungen, dann gibt es ein paar unvergessliche Szenen — erwartet aber kein poliertes Solo-Horror-Erlebnis. Unsere Wertung: 6.6/10.
Fears to Fathom® - Scratch Creek erhält von BestOfGames eine Wertung von 6.6 von 10.
Fears to Fathom® - Scratch Creek ist verfügbar auf Windows.
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