01 / Exakte Steam-Aufteilung
Steam-Empfehlungen
Größtenteils positivSteam-Empfehlungen: 308 positiv, 109 negativ (417 gesamt)
Spielzeit beim Bewerten
Letzte 100 abgerufene Reviews- < 1h
- 15
- 1–5h
- 30
- 5h+
- 55

von Ashborne Games • 17. September 2026
Eine mittelalterliche Wirtschafts- und Politiksimulation über Werkstätten, eine Dynastie über mehrere Generationen und gesellschaftlichen Aufstieg durch Handel, Beziehungen und Intrigen.
Community-Evidenz
Diese automatisierte Steam-Evidenz bleibt getrennt vom BestOfGames Review und der redaktionellen Wertung.
Alle Sprachen · alle Kaufarten · Steams standardmäßiger Filter für themenfremde Aktivität
01 / Exakte Steam-Aufteilung
Steam-Empfehlungen: 308 positiv, 109 negativ (417 gesamt)
02–03 / Automatisierte Textanalyse
Ton, Themen und Zeittrend bleiben verborgen, bis Umfang, Abdeckung, Aktualität und Klassifikator-Version zusammenpassen.
Eine quellenbasierte Bewertung einer tiefen mittelalterlichen Dynastiesimulation, deren verzahnte Systeme derzeit viel Geduld mit Menüs, Balance und Early-Access-Kanten verlangen.
The Guild 1 Remake: Europa 1410 überzeugt vor allem dann, wenn eine Werkstatt nicht bloß Geld erzeugt. Der Handel ernährt eine Familie, die Familie sichert die Nachfolge, Vermögen öffnet politische Ämter und Einfluss schützt das Geschäft oder schwächt Rivalen. Ashborne Games hat um diese Kette eine ungewöhnlich eng verzahnte Mittelalter-Sandbox gebaut. Die aktuelle Early-Access-Fassung bietet geduldigen Management-Fans bereits genug ineinandergreifende Systeme, damit Geschichten entstehen und nicht nur Produktionsabläufe optimiert werden.
Dieses Versprechen ist mit deutlicher Reibung verbunden. Wichtige Handlungen stecken in dichten Menüs, das Tutorial erklärt nicht jede Abhängigkeit und Probleme bei Balance oder Leistung können einen Rückschlag in Fleißarbeit verwandeln. Diese quellenbasierte Bewertung wurde per KI aus den offiziellen Produktinformationen und zwei unabhängigen redaktionellen Berichten erstellt. BestOfGames hat das Spiel nicht selbst getestet.
Das Wirtschaftssystem bildet die Grundlage. Werkstätten brauchen Rohstoffe, Personal und sinnvolle Preise. Lieferketten hängen außerdem von Karren, Wachen und Lagern ab. Game8 beschreibt einen Kreislauf, in dem Beschaffung, Löhne, Nachfrage und Margen zusammenwirken. Das Geld führt anschließend in die größere Gesellschaftssimulation. Eine Dynastie benötigt Partnersuche, Erben und eine geregelte Nachfolge. Gesellschaftliche Macht entsteht durch Beliebtheit, Bestechung, Erpressung oder kriminelle Arbeit. Die offizielle Funktionsübersicht belegt diese Breite. Beide unabhängigen Berichte beschreiben zudem einen Ablauf, der Geschäft, Familie und Politik verbindet, statt sie als getrennte Modi zu behandeln.
Diese Verknüpfung ist die größte Stärke. Ein ehrlicher Händler kann ein Amt anstreben, ein angesehener Bürger heimlich kriminelle Geschäfte führen und eine Familienentscheidung gewinnt Gewicht, weil die aktuelle Figur irgendwann stirbt. The Wand Report dokumentiert außerdem überraschende Ereignisketten und kleine Umgebungsdetails, die den Zahlen Persönlichkeit verleihen. Game8 lobt unabhängig davon die Mittelalteratmosphäre und die Freiheit zwischen legalen und illegalen Wegen. Das Spiel passt damit vor allem zu Menschen, die eine komplizierte Simulation gern erlernen und Verluste als Teil einer Familiengeschichte akzeptieren.
Dieselbe Komplexität legt die aktuellen Schwächen offen. Game8 berichtet von verschachtelten Untermenüs, kleinen unklaren Symbolen und wiederholten Klickfolgen bei alltäglichen Aufgaben wie der Kontrolle von Erträgen oder dem Einrichten von Routen. Laut diesem Bericht bleibt die Einführung so knapp, dass Automatisierung, Gesetze und Gerichtsmechaniken erst nach teuren Fehlern verständlich werden können. The Wand Report beschreibt einige Tutorialziele ebenfalls als schwer lesbar und schildert Unterhaltskosten, die einen jungen Betrieb überfordern können. Das sind keine kleinen Schönheitsfehler, denn sie erschweren genau die Informationen, die für strategische Entscheidungen nötig sind.
Auch die Balance spricht für Vorsicht. The Wand Report beschreibt Überfälle, die beladene Karren wiederholt treffen, selbst wenn eine Eskorte den Verlust verringert. Dadurch wirkt ein Ereignis berechenbar statt überraschend. Der Bericht nennt außerdem Ruckler am Ende von Runden. Der offizielle Early-Access-Hinweis bezeichnet viele Funktionen als frühen Entwicklungsstand und nennt weitere Berufe, Karten, eine bessere Darstellung von Handlungen, zusätzliche Sprachen und Mehrspielerpartien als spätere Ergänzungen. Die aktuelle Fassung besitzt damit bereits einen gehaltvollen systemischen Kern, ist aber noch kein fertiges Ziel. Wer klare Tutorials, flüssige Rundenwechsel oder zuverlässig fairen Ereignisdruck erwartet, sollte weitere Updates abwarten.
Die dokumentierte Fassung erhält eine quellenbasierte Wertung von 7,8. Ihre besten Ideen verstärken sich gegenseitig. Geschäftsentscheidungen prägen den gesellschaftlichen Stand, dieser verändert politische Möglichkeiten und die Familiennachfolge gibt Erfolgen wie Fehlern einen längeren Zeithorizont. Die Mittelalterwelt scheint außerdem persönliche Geschichten aus Systemen hervorzubringen, statt nur vorbereitete Spektakel abzuspulen.
Die Empfehlung bleibt an Bedingungen geknüpft. Dichte Menüs und lückenhafte Erklärungen machen das Lernen schwerer, als es die zugrunde liegenden Regeln verlangen. Strafende Ereignisse, hohe Unterhaltslast und gemeldete Ruckler bringen zusätzliche Probleme, die der Early Access noch lösen muss. Ein Kauf passt, wenn eine anspruchsvolle und menülastige Dynastiesimulation trotz offener Balancefragen reizvoll klingt. Wer leichte Zugänglichkeit, saubere Leistung, Mehrspielerpartien oder das vollständige Angebot an Berufen und Karten erwartet, sollte abwarten.
Die dokumentierte Fassung erhält eine quellenbasierte Wertung von 7,8. Ihre besten Ideen verstärken sich gegenseitig. Geschäftsentscheidungen prägen den gesellschaftlichen Stand, dieser verändert politische Möglichkeiten und die Familiennachfolge gibt Erfolgen wie Fehlern einen längeren Zeithorizont. Die Mittelalterwelt scheint außerdem persönliche Geschichten aus Systemen hervorzubringen, statt nur vorbereitete Spektakel abzuspulen. Die Empfehlung bleibt an Bedingungen geknüpft. Dichte Menüs und lückenhafte Erklärungen machen das Lernen schwerer, als es die zugrunde liegenden Regeln verlangen. Strafende Ereignisse, hohe Unterhaltslast und gemeldete Ruckler bringen zusätzliche Probleme, die der Early Access noch lösen muss. Ein Kauf passt, wenn eine anspruchsvolle und menülastige Dynastiesimulation trotz offener Balancefragen reizvoll klingt. Wer leichte Zugänglichkeit, saubere Leistung, Mehrspielerpartien oder das vollständige Angebot an Berufen und Karten erwartet, sollte abwarten. Unsere Wertung: 7.8/10.
The Guild 1 Remake: Europa 1410 erhält von BestOfGames eine Wertung von 7.8 von 10.
Aus dem Magazin