Jagex beendet den Early Access mit Crossplay, Konsolenfassungen, überarbeitetem Kampf und einem neuen Endgame-Raid. Unabhängige Eindrücke zum vollständigen Endgame sind jedoch noch begrenzt.

RuneScape: Dragonwilds hat am 15. September 2026 die Version 1.0 erreicht. Laut Jagex ist das Survival-Rollenspiel nicht mehr im Early Access und nun für PC, PlayStation 5, Xbox Series X|S sowie Nintendo Switch 2 erhältlich. Massively Overpowered bestätigte den vollzogenen Start unabhängig am selben Tag. Hinter der neuen Versionsnummer steckt ein größeres Paket mit Crossplay, einem neuen Endgame-Ziel und deutlichen Änderungen am Kampfsystem.
Scorned Wilderness bildet den wichtigsten neuen Inhalt. Die Quest Regicide führt in ein Gebiet mit einem bebaubaren Stützpunkt und einem getrennten Raid-Bereich, in dem keine Gebäude errichtet werden dürfen. Am Ende wartet Kuldra the God-Eater. Neue Gegnertypen und stärkere Ausrüstung begleiten den Weg dorthin. Wands ergänzen außerdem eine schnellere und beweglichere Form des Magiekampfs.
Auch die grundlegenden Kämpfe wurden verändert. Nach einer gelungenen Parade kann ein Visceral Attack folgen. Spezialangriffe verbrauchen nun eine eigene Ressource, Sprintangriffe eröffnen Gefechte und laufende Angriffe, Sammelaktionen oder Zauber lassen sich durch Ausweichen oder Blocken abbrechen. Jagex hat zudem das Bausystem angepasst, Einladungscodes für Mehrspielerwelten ergänzt und Crossplay sowohl für gehostete Welten als auch für dedizierte Server eingeführt.
Davon profitieren vor allem Gruppen, die bisher auf verschiedene Plattformen verteilt waren, sowie Early-Access-Spieler mit dem Wunsch nach einem klaren Endgame-Ziel. Das RuneScape-Universum trifft weiterhin auf eine Survival-Schleife aus Sammeln, Herstellen, Ausbau von Fertigkeiten und Basenbau. Eine MMO-Wirtschaft steht nicht im Mittelpunkt. Dragonwilds lässt sich allein spielen, unterstützt online aber auch Gruppen mit bis zu vier Personen.
Die Version 1.0 richtet sich besonders an RuneScape-Fans, die offene Survival-Welten, langsamen Fortschritt und gründliche Vorbereitung auf schwere Kämpfe mögen. Crossplay erleichtert das gemeinsame Spielen über Plattformgrenzen hinweg. Für Rückkehrer liefern die Geschichte um Kuldra, höhere Ausrüstungsstufen und der überarbeitete Kampf konkrete neue Ziele.
Die frühen Eindrücke von Game8 heben Erkundung, Herstellung und den Ausbau der Fertigkeiten positiv hervor, besonders für Spieler mit Freude an bewusstem Fortschritt. Gleichzeitig berichtet der Artikel, dass häufige schwächere Gegner die Erkundung unterbrechen können. Große Teile des neuen Endgames waren dort noch nicht erreicht. Der Text ist deshalb keine vollständige Beurteilung von Scorned Wilderness.
Wer wiederholtes Sammeln, Inventarvorbereitung oder häufige Kampfunterbrechungen nicht mag, dürfte mit der grundlegenden Spielschleife weiterhin hadern. Käufer, die vor allem wegen des Raids, der Konsolenleistung oder einer möglichst stabilen Startfassung einsteigen möchten, sollten ausführlichere unabhängige Tests abwarten. Jagex beobachtet nach eigener Aussage bekannte Probleme während der Startwoche und verweist bereits auf weitere Arbeiten an Version 1.0.1.
Dieser Bericht stützt sich auf offizielle Informationen und unabhängige Berichterstattung. BestOfGames hat die Version 1.0 nicht selbst angespielt und vergibt hier keine Wertung.
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