Abiotic Factor Review – Half‑Life-Vibes treffen tiefes Survival‑Crafting
Ich habe Dutzende Stunden in GATEs labyrinthischen Laboren verbracht – Teil Immersive‑Sim, Teil Survival‑Crafter. Großer Erkundungsdrang, schräger Wissenschafts‑Humor und super Koop, aber rechne mit Inventar‑Ärger und einem etwas enttäuschenden Ende.
Abiotic Factor ist das schräge, wunderbare Liebeskind von Half‑Life und modernen Survival‑Craftern. Du spielst einen Wissenschaftler, der Aliens, Soldaten und kosmischen Unfug abwehrt und aus Automaten sein neues Quartier baut – am besten mit Freunden.

Du wählst einen PhD‑Job, plünderst Bürogerümpel und baust alles von Netzen und Knüppeln bis hin zu Laserkanonen und ausgeklügelten Fallen. Bis zu sechs Spieler können zusammen Basen befestigen, Ausrüstung mit Gabelstaplern und Teleportern verfrachten und miteinander verbundene Sektoren voller Geheimnisse erkunden. Das Leveln ist an Aktionen gekoppelt (Schießen, Nachladen, Craften) und schaltet Perks frei, die den Spielstil prägen, obwohl manche Traits eher schwach wirken. Die Karten sind handgefertigt und voller Abkürzungen und Portal‑Welten, die das Erkunden spannend halten — ich dachte oft „nur noch ein Gang“ bis Mitternacht. Das Kampfsystem mischt befriedigende Ballereien mit hakeliger Nahkampfmechanik; einige Gegner sind aber echte Statisten‑Säcke und Munition kann knapp werden. Inventarbegrenzungen und eine sperrige Oberfläche verwandeln Erkundung manchmal in lästiges Hin‑und‑Her, aber Sandbox‑Einstellungen lassen viele Ärgernisse anpassen. Optisch gibt’s 90er‑Vibes mit modernen Effekten; die Texte und Sprecherstimmen sorgen für viel Charme. Wer Immersive‑Sims (Prey/Deus Ex) mag und Survival‑Mechaniken obendrauf will, trifft hier ins Schwarze.

Abiotic Factor ist ein liebenswertes, manchmal chaotisches Sci‑Fi‑Survival, das Neugier und Teamwork belohnt — mit rauen Kanten, aber auch Stunden voller cleverer Erkundung und verrückter Wissenschaft. Mit Freunden macht’s am meisten Spaß.





























Vorteile
- Riesiges, handgebautes Labor mit lohnender Erkundung und einprägsamem Level‑Design
- Tiefes Crafting und Klassen‑Progression (PhDs) – kreative Werkzeuge, Fallen und Basis‑Spielereien
- Toller Koop‑Loop und aktive Nachpflege; starke Atmosphäre und Humor
Nachteile
- Umständliche UI, Inventarbegrenzung und nerviges Zurücklaufen, das das Tempo stört
- Endgame‑Pacing und Balance‑Probleme – manche Kämpfe sind reine Zahlen‑Checks und das Finale enttäuscht
Spielermeinung
Spieler feiern die Half‑Life/SCP‑Atmosphäre, die handgefertigten Sektoren und das Koop‑Chaos — viele nennen es ihr GOTY. Häufige Kritik gilt dem Inventar‑Ärger, Lücken in der Oberfläche und einer schwachen Endphase. Die meisten raten zu Geduld (oder Sandbox‑Tweaks) und sagen: Mit Freunden entfaltet das Spiel sein volles Potenzial.
