Grounded 2 Review – Größere Käfer, Reit‑Insekten und Early‑Access‑Kopfschmerzen
Grounded 2 erweitert den Hinterhof‑Sandbox mit reitbaren Buggies, tieferem Kampf und einer riesigen Karte – doch Early‑Access‑Instabilität (Abstürze, FPS‑Einbrüche, Save‑Probleme) macht den Kauf nicht zur klaren Empfehlung. Für wen es sich lohnt und wer warten sollte, liest du hier.
Ich mochte Grounded 1 sehr und bin Grounded 2 mit Vorfreude und gesunder Skepsis begegnet. Das Sequel behält den ‚winzig in einer großen Welt‘‑Charme, legt aber eine Schippe drauf: kältere Biome, echte Reittiere und wuchtigere Bosskämpfe. Wer einen sauber gepolishten Launch erwartet, wird enttäuscht — wer Spaß daran hat, einem sich entwickelnden Spiel beim Wachsen zuzusehen, findet hier viel Freude. Kurz meine Erfahrung: tolle Aussichten, eine spaßige Ameisen‑Reiterei und genug Abstürze, um öfter mal fluchen zu müssen.

Kampf: Die Nahkampf‑Schleife ist schärfer als zuvor — Gegner blocken, dashen und verlangen Timing. Parrys aus Grounded 1 lohnen sich weiterhin, Kämpfe sind taktischer (und manchmal knallharter). Buggies & Reittiere: Das große Feature funktioniert in der Praxis sehr gut — Züchten, Reiten und Befehlen von Insekten, die Ressourcen sammeln oder kämpfen. Auf einer Ameise zu reiten macht wirklich Laune und verändert die Fortbewegung stark. Erkundung & Biome: Die Karte ist spürbar größer, kalte Zonen erzwingen andere Ausrüstung und Vorbereitung; Vertikalität und Aussichtspunkte lohnen sich. Basisbau & Progression: Basisbau befriedigt nach wie vor die Kreativität und Nester/Storagesysteme helfen beim Loot‑Management, obwohl manche Angriffe zu häufig sind und sogar innerhalb der Basis spawnen können. Technik & Stabilität: Das größte Manko — Abstürze, Save‑Korruptionen und FPS‑Einbrüche tauchen häufig in Reviews auf. Community‑Berichte nennen etwa ein 5800X3D + RTX 5080 System, das auf Medium in 1440p bei ~50–60 FPS liegt; selbst Flaggschiff‑GPUs (RTX 4090/5080) sehen teils Stottern. Crossplay und persistente Multiplayer‑Welten sind aktuell wackelig — mit Disconnects ist zu rechnen. Vergleich zu Grounded 1: Besser — Reittiere, Kampftiefe, größere Karte und abwechslungsreichere Umgebungen. Schlechter — Optimierung, einige ausstehende QoL‑Verbesserungen und rauere Early‑Access‑Politur (noch keine Tier‑3‑Werkzeuge, vereinzelte Art/Texture‑Probleme). Mein Praxisurteil: Ich habe gelacht beim Ameisenreiten, geflucht bei einem Absturz, aber bin wegen der Erkundung und des Koop‑Spaßes immer wieder zurückgekommen.

Mein Fazit: Grounded 2 ist spannend und oft charmant — Reittiere und die Kampfoffensiven verleihen ihm echte Persönlichkeit — aber die Early‑Access‑Instabilität verhindert ein rundes Erlebnis. Konkreter Rat: Kaufen, wenn du ein eingefleischter Fan bist, der mit Troubleshooting leben kann, oder wenn du mit geduldigen Freunden Koop spielen willst; ansonsten auf Optimierungs‑Patches warten oder im Sale zuschlagen. Persönliche Anmerkung: Ich habe einige Stunden damit verbracht, und mehr als einmal endete eine triumphale Ameisen‑Flucht in einem Absturz, der mir das Grinsen nahm. Genau diese Mischung macht meine Empfehlung konditional.








Vorteile
- Extrem spaßige Reittiere, die Fortbewegung und Kampf verändern
- Tieferer, taktischer Nahkampf mit befriedigenden Bosskämpfen
- Große, abwechslungsreiche Karte, die Erkundung und kreativen Basisbau belohnt
Nachteile
- Häufige technische Probleme: Abstürze, Save‑Verlust und FPS‑Einbrüche gemeldet
- Early‑Access‑Rauhheit — steile Schwierigkeits‑Spikes, fehlende Werkzeuge und teils hakelige Art/Bugs
Spielermeinung
Die Community lobt vor allem neue Insekten, Buggies und die vergrößerte Welt — viele Old‑School‑Fans sagen, das Spiel fängt das Grounded‑Gefühl ein und verbessert Kampf sowie Fortbewegung. Die größten Negativpunkte sind Abstürze, Save‑Korruption, Performance‑Probleme und Crossplay‑Disconnects; viele raten zu Patches abzuwarten oder im Sale zuzuschlagen. Wer Grounded 1 liebte, findet vertraute Elemente und neue sinnvolle Systeme; Solo‑Spieler sollten die härtere Schwierigkeit und technische Instabilität beachten. Kurze Empfehlungs‑Übersicht: Fans von Grounded 1 — Ja (mit Vorbehalten). Solo Spieler — Vorsichtig spielen oder auf Fixes warten. Koop‑Gruppen — Großer Spaß, vorher Crossplay testen.
