Voyagers of Nera Review – Gemütliches Meeres‑Survival mit magischen Geistern
Ein charmantes Survival‑Crafting-Spiel mit Bootsbau, Inselbasen und niedlichen Geistern — wunderschön anzusehen und im Koop top, aber noch roh in Early Access mit Performance‑ und Reiseproblemen.
Ich bin mit Skepsis in Voyagers of Nera gestartet und war angenehm überrascht — das Spiel mischt Valheim‑/Raft‑Vibes mit einer Moana‑ähnlichen Optik und einem charmanten Geistersystem. Die Entwickler sind aktiv und Early Access hat schon viel Herz, obwohl es noch ein paar raue Kanten gibt.

Der Kernablauf ist erfreulich simpel: segeln, sammeln, bauen und nach und nach elementare Geisterkräfte freischalten. Boote kannst du komplett bauen — Segel, Kanonen, Dekorationen und magische Stationen — und wachsende Inselbasen errichten, die als Werkstätten und Geister‑Zufluchtsorte dienen. Die Biome sind üppig: gefallene Kolosse, Korallenklippen und versteckte Monolithen machen die Welt lebendig, und gerettete Geister schalten Rezepte und Fähigkeiten frei. Der Kampf ist vorhanden, fühlt sich aber mit der Zeit etwas repetitiv an; eher solide als tiefgehend. Das Spiel unterstützt bis zu 10 Spieler pro Server (Host, dedizierter Server oder gemietet) — das macht Ressourcenmanagement und Rollenverteilung sehr lohnenswert. Unterwassererkundungen bieten seltene Rohstoffe und Schätze, viele Spieler wünschen sich aber noch mehr Belohnungen fürs Tauchen. QoL‑Dinge wie Craft‑from‑Storage, mehr Transportoptionen (Rucksack/Boots‑Lager) und schnelleres Reisen würden das Tempo verbessern — Segeln ist zwar oft wunderschön, kann aber zwischen Zielen recht zäh werden. Treehouse Games liefert häufig Updates und eine öffentliche Roadmap, sodass viele Probleme im Early Access lösbar wirken.

Voyagers of Nera ist jetzt schon ein liebenswertes, kuscheliges Survival‑Crafting‑Erlebnis mit großem Potenzial — schön, sozial und kreativ — aber im Early Access zeigt sich noch Reibung: Optimierung und Tempo sind nicht überall perfekt. Kauf es, wenn du kooperative Erkundung liebst und ein aktives Entwicklerteam unterstützen willst; ansonsten warte auf mehr Feinschliff.












Vorteile
- Wunderschöne Optik und beruhigende Meeres‑Atmosphäre — echtes Eye‑Candy.
- Tiefer Crafting‑ und Schiff/Basenbau: viel kreative Freiheit und sinnvolle Upgrades.
- Tolles Koop‑Design (bis zu 10 Spieler) und eine interessante Geister‑Progression, die Erkundung belohnt.
Nachteile
- Performance und Optimierung sind inkonsistent — Ruckler, FPS‑Einbrüche und verschiedene technische Probleme wurden gemeldet.
- Lange, manchmal zähe Seereisen und repetitive Kämpfe; QoL‑Aspekte (Lager/Teleport) brauchen noch Feinschliff.
Spielermeinung
Spieler loben vor allem Optik, das gemütliche Flair und die aktive Entwickler‑Kommunikation — viele vergleichen es treffend mit ‚Moana trifft Valheim‘. Community gefällt der Schiffsbau, die Geister und die Multiplayer‑Momente, doch immer wieder tauchen Beschwerden auf: Optimierungsprobleme, gelegentliche Speicher/Synchronisations‑Bugs, wenig Gegner‑Varianz und Reisemüdigkeit. Wenn du Erkundung vor Kampf magst (denk an Valheim oder Enshrouded mit Meeresflair), wird dir das Spiel vermutlich gefallen — vor allem mit Freunden.
