Dying Light: The Beast — Zurück zu Parkour, Albträumen und Beast‑Mode
Ich schnürte wieder die Schuhe von Kyle Crane — fiese Nächte, spaßiger Nahkampf und tolles Parkour, aber auch ein Spiel, das sich oft wie ein aufgeblasenes DLC anfühlt: wuchtig, schick, mit Wiederholungen und Bugs. Super im Koop, solo anfälliger.
Dying Light: The Beast fühlt sich an, als hätte Techland das Beste der Serie in ein härteres, schickeres Paket gesteckt. Wer die Atmosphäre und das Tempo des Originals vermisst, wird größtenteils bedient — doch manchmal stolpert das Spiel über repetitive Aufgaben und Startprobleme.

Du spielst Kyle Crane und wechselst zwischen menschlichen Taktiken und einem wuchtigen Beast‑Mode, der Kämpfe filmreif macht. Der Kern: First‑Person‑Parkour durch Castor Woods, Ressourcen sammeln, Crafting und brutaler Nahkampf, bei dem Hiebe mit gewichtiger Wucht ankommen. Die Nacht bleibt ein Höhepunkt — pechschwarz, angespannt und tödlich — der Tag/Nacht‑Rhythmus bestimmt das Tempo. Koop für bis zu vier Spieler funktioniert gut und hebt das Erlebnis; manche Momente machen erst mit Freunden richtig Spaß. Optik und Sound sind erstklassig: fotorealistisches Licht, brutale Gore‑Effekte und knackige Geräusche, die die Apokalypse glaubhaft machen. Schwächen: Die Karte wirkt teils klein und offen, Parkour wird dadurch gebremst, Aktivitäten wiederholen sich, und Waffenhaltbarkeit sowie XP/NG+‑Balance nerven Teile der Community. Es gibt Start‑Bugs und gelegentlich hakelige Grabs/Climbs — nicht spielbrechend, aber auffällig. Insgesamt ist es eine verfeinerte Dying Light‑Formel mit ein paar rauen Kanten und einer etwas kürzeren, dichteren Kampagne.

Dying Light: The Beast ist ein befriedigender, mitunter unordentlicher Liebesbrief an die Serie — nachts furchteinflößend, im Kampf spaßig, aber mitunter zu kurz oder rau. Für Koop sehr empfehlenswert; für den besten Gegenwert lieber im Sale zuschlagen.






Vorteile
- Tag/Nacht‑System und Atmosphäre erzeugen echten Druck — Nächte sind wieder richtig unheimlich.
- Der Nahkampf wirkt kräftig und befriedigend; der Beast‑Mode sorgt für wuchtige Abwechslung.
- Tolle Optik, Sounddesign und Koop sorgen fĂĽr erinnerungswĂĽrdige Momente mit Freunden.
Nachteile
- Kampagne wirkt stellenweise kurz und Aktivitäten wiederholen sich — fühlt sich wie DLC an.
- Start‑Bugs, gelegentliche Parkour‑Hänger und Balance‑Probleme (XP/NG+) sind frustrierend.
Spielermeinung
Spieler loben die Rückkehr zum typischen Dying Light‑Gefühl — flüssiger Parkour, brutaler Nahkampf und nervenaufreibende Nächte. Koop wird oft als die beste Art genannt, das Spiel zu erleben; viele hatten mit Freunden Spaß beim Turmbesteigen und vor Volatiles zu fliehen. Kritik richtet sich auf Kartengröße, Wiederholungen, Waffen/XP‑Balance und Bugs zum Start — mehrere Nutzer sagen, das Spiel fühle sich wie ein großes DLC an und manche Systeme (Grappling, Skill‑Tiefe) seien reduziert. Wer DL1‑Atmosphäre liebt und nicht allein sein will, trifft hier eine gute Wahl; wer maximale Politur und Volumen zum Vollpreis erwartet, wartet lieber auf Sale.
