Town to City Test – Gemütlicher, grid‑freier Städtebau mit Herz
Ich habe Stunden damit verbracht Blumenbeete zu pflanzen, Jobs zu vergeben und meine Städtchen zu Fuß zu erkunden. Town to City ist ein charmanter, grid‑freier Städtebauer, der Kreativität und Entspannung in den Vordergrund stellt—schöne Voxelgrafik, viele Deko‑Werkzeuge und ein paar Early‑Access‑Ecken.
Town to City hat mich neugierig gemacht, weil es das Diktat des Rasters aufbricht—jeder Weg, jedes Blumenbeet und jeder Platz wirkt absichtlich. Wenn du die Deko‑Freiheit von Tiny Glade oder die Gemütlichkeit von Stardew magst, aber städtische Mechaniken suchst, trifft dieses Spiel genau diesen Nerv.

Kern des Spiels ist das platzieren von Häusern, Läden und Einrichtungen mit Pixel‑Genauigkeit—kein Raster, das dich einschränkt. Du kannst eine ruhige Kampagne spielen oder im Sandbox‑Modus schalten und walten, bis die Sonne untergeht. Einwohner haben kleine Wünsche, Forschungsbäume schalten neue Gebäude und Deko frei, und man kann sogar aus der Ich‑Perspektive durch die Stadt laufen (sehr nett). Die Voxelgrafik und der Foto‑Modus laden zu hübschen Screenshots ein, und Dekoration beeinflusst die Zufriedenheit, sodass Detailliebe belohnt wird. Es gibt einen befriedigenden Loop aus Freischalten, Arbeiter‑Management und dem Verbinden mehrerer Orte per Handelsrouten. Auf der Kehrseite fehlen einige Komfortfunktionen—Batch‑Verschieben oder ein richtiges Undo würden massig Klicks sparen—und Early Access bringt gelegentliche Abstürze, Performance‑Einbrüche bei großen Städten und ein paar Bugs. Die Bourgeoisie‑Mechanik hat manche Spieler frustriert, weil sie das Design einschränkt. Trotzdem machen Soundtrack, übersichtliches UI und das entspannte Tempo es leicht, Stunden mit dem kreativen Städtebau zu verbringen.

Town to City ist ein entzückender, kreativer Städtebauer, der Gemütlichkeit und Gestaltungsfreiheit trifft—erwarte aber Early‑Access‑Ecken und fehlende Komfortfunktionen. Für Fans entspannter, design‑fokussierter Sims ist das ein sehr vielversprechender Titel.










Vorteile
- Wunderschöne Voxel‑Optik, stimmiger Soundtrack und toller Foto‑Modus.
- Echt grid‑freies Bauen und umfangreiche Deko‑Tools—große Gestaltungsfreiheit.
- Entspannendes, zugängliches Gameplay mit Einwohner‑Wünschen, die Wärme und Ziele geben.
Nachteile
- Fehlende Komfort‑Funktionen (Batch‑Verschieben, robustes Rückgängig); bei viel Deko mühsam.
- Gelegentliche Bugs, Performance‑Einbrüche bei großen Städten und umstrittenes 'Bourgeoisie'‑Balancing.
Spielermeinung
Spieler loben immer wieder die gemütliche Stimmung, die vielen Anpassungsmöglichkeiten und wie beruhigend sich das Spiel anfühlt—viele berichten von langen Sessions und lieben das Zu‑Fuß‑Erkunden. Häufige Kritikpunkte sind Komfortmängel (kein Batch‑Verschieben, fehlendes Rückgängig), gelegentliche Abstürze oder Speicherprobleme und Frust über Mechaniken, die wohlhabendere Bürger bevorteilen. Wenn du entspannte Builder magst (Tiny Glade‑/Stardew‑Vibes kombiniert mit leichten Cities: Skylines‑Systemen), wirst du hier vermutlich viel Spaß haben.
