StarVaders Test – Mech-Deckbuilder zwischen Into the Breach und Slay the Spire
Ich habe Pengonauts' StarVaders (Windows, macOS — 30. Apr 2025) angespielt: ein gitterbasiertes Mech-Roguelite mit 400+ Karten, Chrono-Tokens zum Zurückspulen und Piloten, die das Spielgefühl komplett umdrehen. Süchtig machende, kluge Runs — mit ein paar Balance-Kanten.
StarVaders zieht sofort rein: drei Mechs, ein Dutzend Piloten und hunderte Karten verbinden Gittertaktik mit Deckbuilding und wirken dabei frisch. Es erinnert an eine Mischung aus Into the Breach und Slay the Spire — aber mit eigenen, cleveren Drehungen.

Du steuerst einen Mech auf einem rechteckigen Gitter und baust dabei ein schlankes, reaktives Deck auf — jeder Mech spielt sich komplett anders, und die Piloten verändern diese Spielweise spürbar. Statt klassischer Lebenspunkte gibt es Doom und ein Konsistenz-System, bei dem Treffer Müllkarten ins Deck schleusen; das fördert Prävention und clevere Positionierung statt reines Austauschen von Treffern. Chrono-Tokens erlauben das Zurückspulen von Zügen und sind sowohl im Kampf als auch im Meta (Shops, Belohnungen) eingebettet, was spannende Entscheidungen erzeugt: riskiere ich jetzt oder spare ich die Rücksetzung für den perfekten Moment? Karten-Upgrades fügen oft ganz neue Aktionen hinzu, und Artefakte erweitern Synergien ohne das Run-Pool aufzublähen — das Game-Breaking ist hier eine erfreuliche Aussicht. Es gibt starke QoL-Features — kurze Runs, klare UI, Daily Runs, ansteigende Schwierigkeitsgrade und Challenge-Modi — die Sessions knackig halten. Optisch ist es sauber und cartoonig, der Soundtrack passt, und die Kampagne liefert kleine Story-Häppchen plus ein geheimes Finale. Nachteile? Die Pfadauswahl ist weniger komplex als bei manchen Roguelites und einige Karten/Artefakte fühlen sich stellenweise OP an, aber Freischaltungen und die Pilotenvielfalt halten die Schleife frisch.

StarVaders ist eine clevere, süchtig machende Fusion aus Gittertaktik und Deckbuilding — an manchen Stellen fehlerhaft, aber voller Ideen. Wer taktische Puzzle mit Karten-Synergien mag, sollte dieses Spiel nicht verpassen.







Vorteile
- Drei Mechs und 12 Piloten, die das Spielgefühl wirklich verändern.
- Cleveres, befriedigendes Kombosystem mit Chrono-Tokens — Zurückspulen macht Laune.
- Hohe Wiederspielbarkeit, klare UI, kurze Runs und starke QoL-Features.
Nachteile
- Gelegentliche Balance-Probleme — manche Karten/Artefakte sind etwas übermächtig.
- Karten-/Pfadwahl ist im Vergleich zu anderen Roguelites etwas flach.
Spielermeinung
Spieler loben vor allem die Vielfalt — viele nennen es einen Höhepunkt im Deckbuilder-Genre dank der unterscheidbaren Mechs und Piloten, cleveren Karten-Upgrades und einem eingängigen Soundtrack. Gelobt werden auch die QoL-Elemente (kurze Runs, Undo-Mechanik) und die gelungene Mischung aus Taktik und Deckbuilding. Kritik gibt es an Balancepunkten (einige OP-Kombos) und dem Wunsch nach mehr Umgebungspräsenz oder zusätzlichem Content, aber insgesamt empfiehlt die Community das Spiel Fans von Into the Breach, Slay the Spire, Cobalt Core oder Monster Train.
