The Bazaar Review – Geniales, chaotisches Autobattler mit Biss
The Bazaar ist ein lebendiges, kartenähnliches Autobattler mit tiefen Item‑Synergien, toller Optik und vertonten Charakteren – aber fragwürdige Monetarisierung, träge Animationen und Serverprobleme können den Spaß trüben. Empfehlenswert für Bastler; am besten im Sale kaufen.
Ich bin The Bazaar wegen des Versprechens eines kreativen Autobattlers verfallen — und wurde größtenteils belohnt. Es mischt Roguelike‑Drafting, Board‑Building und asynchrones PvP (gegen die Geister anderer Spieler) zu etwas Frischem, auch wenn das Launch‑Drama noch spürbar ist.

Im Kern ist The Bazaar ein Autobattler/Deckbuilder‑Hybrid: Du wählst einen Helden, sammelst Items, Skills und Bestien und platzierst sie auf einem kleinen Brett für PVE‑Begegnungen und gegen die Builds anderer Spieler. Läufe funktionieren wie ein Roguelike—Shops, zufällige Drops und Entscheidungen zwingen zur Improvisation. Das asynchrone PvP ist clever: Du triffst keine Live‑Gegner, sondern ihre Boards als Geister, die es zu übertrumpfen gilt. Hunderte Items und Verzauberungen, vollständig vertonte Begegnungen und vielfältige Helden mit eigenem Spielgefühl runden das ab. Das Spiel belohnt kreative Synergien — manchmal reicht ein bizarrer Combo‑Build. Es kratzt am selben Nerv wie Hearthstone Battlegrounds, setzt aber stärker auf Items/Engine. Nachteile sind langsame Kämpfe und Übergänge (kein echter Fast‑Forward) sowie häufige Meta‑Änderungen — experimentell toll, für Perfektionisten frustrierend. Technische Probleme und Serverlag treten bei einigen auf, und das DLC‑Modell (kostenpflichtige Helden) ist in der Community umstritten. Wenn die Teile jedoch zusammenpassen, ist die Spielschleife extrem süchtig machend und sehr wiederholbar.

The Bazaar ist ein seltener, kreativer Autobattler mit einer tollen Kernschleife — rechne aber mit rauen Kanten. Kaufe das Basisspiel, wenn du Engine‑Building liebst, und hol DLCs im Sale; erwarte keine makellose Launch‑Erfahrung.






Vorteile
- Tiefgründige Item‑Synergien, die jeden Run einzigartig machen.
- Wunderschöne Optik, starke Vertonung und eine charmant‑surreale Welt.
- Asynchrones PvP und Pause/Resume passen gut zu casual Spielzeiten.
Nachteile
- Kostenpflichtige Helden‑DLCs sind teuer – fühlt sich an, als kaufe man Charaktere zum Preis des Spiels.
- Langsame Animationen, fehlende QoL‑Features (kein Fast‑Forward) und gelegentliche Server-/Optimierungsprobleme.
Spielermeinung
Spieler loben Tiefe, Wiederspielwert und Art‑Direction — besonders die Item‑Kombinationen und Vertonung. Kritik richtet sich vor allem gegen die Monetarisierung (Heldenpreise wie das Basisspiel), seltsame Matchmaking‑Momente, Balance‑Schwankungen und technische Instabilität. Wenn du Autobattler magst, die Mustererkennung und kreative Builds belohnen (stell dir Battlegrounds mit Roguelike‑Elementen vor), dann trifft The Bazaar ins Schwarze — die meisten empfehlen aber, bei Zusatzhelden auf Sales zu warten.
